Weder Universitätsprofessor noch Psychologe: Die konstruierte akademische Vita des O. Fred Donaldson

O. Fred Donaldson ist „Erfinder“ von „Original Play“, einer Art Körperkontakt-Ritual, bei dem sich (Klein-)Kinder mit Erwachsenen animalisch, d.h. wie kleine Tiere verhalten und sich austoben können. Zahlreiche vor allem evangelische Kindertagesstätten etwa in Deutschland, Montessori-Schulen und viele andere vorschulische und schulische Institutionen bieten „Original Play“ an. Zahllose Einrichtungen der Kinder- und Jugendarbeit boten in den vergangenen Jahren „Original Play“ und Donaldson eine unkritische Plattform. Offenbar hat niemanden interessiert, ob die Methode überhaupt wissenschaftlich fundiert ist und ob die Angaben des „Erfinders“ von „Original Play“ der Wahrheit entsprechen.

O. Fred Donaldson wird in zahlreichen Webquellen als ehemaliger amerikanischer Universitätsprofessor für Psychologie bezeichnet, siehe etwa hier, hier und hier. – Eine erste Spurensuche hat ergeben: Herr Donaldson war nie Universitätsprofessor, noch ist er Psychologe. Nach seinem Studium der Geographie war er an der University of Washington und am Department für Geographie der California State University in Hayward im Rahmen von befristeten Forschungsprojekten beschäftigt, unter anderem auch in einem Train-the-Trainer-Projekt. Aus diesem heraus dürfte er später seine Expertise in Psychologie konstruiert haben.

Seine 134 Seiten umfassende Dissertation beschäftigt sich mit Rassenbeziehungen in den USA aus soziogeographischer Perspektive. Die Arbeit aus dem Jahr 1974 trägt den Titel „‚To keep them in their place‘: A socio-spatial perspective on race relations in America“. Fast zwanzig Jahre später veröffentlicht Donaldson sein Buch „Playing by Heart“. In der Zwischenzeit tritt er wissenschaftlich so gut wie nicht in Erscheinung. Dass das Buch eindeutig der Esoterik und nicht der Wissenschaft zuzuordnen ist, beweist schon das Testimonial am Cover: Es stammt von Matthew Fox, dem Autor von „Vision vom kosmischen Christus“.

Wie ist es möglich, dass eine „Methode“ mit so einem zweifelhaften, womöglich sogar strafbaren Hintergrund (Verdacht des Titelmissbrauchs) in zahlreichen Erziehungsstätten unhinterfragt eingesetzt wird? Wie ist es möglich, dass das sektenhaft organisierte Geschäftsmodell einer US-amerikanischen Esoterik-Bewegung europäische Kindergärten und Schulen unterwandert? Was sagt das über die Ausbildung der PädagogInnen aus?

18 Gedanken zu „Weder Universitätsprofessor noch Psychologe: Die konstruierte akademische Vita des O. Fred Donaldson

  1. Anthea

    Man sollte die Hintermänner suchen, die ihn finanzieren und schützen 🤮. Alleine so ein Ding durchzuziehen, ist unmöglich. Bei den puritanischen Amerikanern hätte schon lange der FBI auf der Matte stehen müssen.

  2. Celestine

    Ich habe Herrn Donaldson schon des öfteren im Rahmen von Vorträgen erleben können. Diese waren in englischer Sprache gehalten und beinhalteten des Öfteren seine Biographie. Er selbst bezeichnete sich hierbei als „university-teacher“, dies wird ja in diesem Artikel auch bestätigt. Weiters berichtete Fred Donaldson von seinem Doktortitel in Geographie. Von Psychologie war keine Rede. Ihm kann man also den Vorwurf des Plagiats bestimmt nicht machen. In den oben angeführten Quellen gab es vielleicht Interpretations- und Übersetzungsfehler von den Verfassern. Donaldson hat klar verdeutlicht, dass er die wissenschaftliche Arbeit an den Universitäten aufgegeben hat. Seine Forschungsergebnisse von Original Play basieren auf empirischer Beobachtung und Beschreibung. In klassischen Texten von Meister Eckhart, Rumi und Zen-buddistischen Lehrern konnte er mit seinen eigenen spirituellen Erfahrungen, die  im Rahmen von Original Play auftraten, Anknüpfungspunkte entdecken. Ich denke nicht, dass er den Anspruch erhebt, dass seine Bücher streng wissenschaftlich seien. Die Geldgeber kenne ich nicht, der Vortrag hat mich jedes mal etwa 10 Euro oder weniger gekostet.

  3. Stefan Weber Beitragsautor

    Ich halte es durchaus für möglich, dass sich der „Universitätsprofessor für Psychologie“ verselbstständigt hat. Aber auch falschen medialen Zuschreibungen kann man etwas entgegenhalten. Ich tue das z.B. immer sofort, sogar in E-Mails, wenn mich jemand „Professor“ nennt.
    Davon getrennt zu sehen ist die Methode. Ich habe eine neunjährige Tochter und möchte nicht, dass Herr Donaldson oder einer der anderen Praktizierenden sie berührt, sich mit ihr balgt oder mit ihr kuschelt. Ich weiß über die Motive und Gefühlslagen von Herrn Donaldson und der anderen in der Sache Ausgebildeten nichts.

  4. Stefan Mayer

    Hallo Herr Weber,
    das ist ein älterer Mann, der nicht internetaffin ist, und vermutlich die Dissertation noch auf einer Schreibmaschine schrieb und Sie halten ihm 3 Webseiten vor, die nicht von ihm stammen, sehr undurchsichtig sind und die er vermutlich nicht einmal kennt? Das ist für einen Doktor wie Sie unredlich, was Sie hier abziehen!
    Vermutlich trauen Sie sich auch nicht meinen Kommentar zu veröffentlichen.

  5. Stefan Mayer

    Hallo Herr Weber,
    das was der Herr Donaldson Ihnen geantwortet hat, verschweigen Sie jetzt bewusst?
    In Ö gibt es Amtstitel wie Professor und bedeutet Lehrender und hat mit einem Universitätsprofessor nichts zu tun. Auf der Webseite des Vereins steht ja nicht „Universitätsprofessor“ (soweit ich das jetzt gesehen habe). Dass Sie den Unterschied nicht kennen oder bewusst verschweigen, wundert mich sehr.
    Weiters wird der Begriff Professor auch als Berufsbezeichnung verwendet, als jemand der lehrt. Also es ist auch im allgemeinen Sprachgebrauch so verankert. Fragen Sie einen Germanisten! Als Medienwissenschaftler wissen Sie das vielleicht nicht? Sogar die deutschsprachige Wikipedia weiß das! Ich bin mir ganz sicher, dass das als Berufsbezeichnung gemeint ist.
    Und „DAS“ nennen Sie eine Quelle für ihr Zitat? Ich bin enttäuscht, dass Sie überhaupt einen Doktortitel besitzen und nicht wissen was eine stichhaltige Quelle ist? Ihre Quellenangabe ist außerdem noch dazu unwissenschaftlich und würde auf einer Universität nicht einmal in einer Diplomarbeit halten! So gibt man keine Quellen korrekt an. Als „Plagiatsjäger“ sollte man zumindest die Quellenangabe IMMER korrekt anführen, auch wenn es sich nur um ein Posting oder um einen Artikel in einem Blog handelt.
    Hat Herr Donaldson die deutschsprachige Webseite erstellt? Ich glaube nicht.
    Im Englischen ist der Begriff „professor“ auch korrekt und auch nicht gleichbedeutend zu „Universitätsprofessor“. Fragen Sie einen Anglist! Selbst im Online-LEO wird es als Lehrer, Hochschullehrer, Professor, usw. übersetzt.
    Der Begriff Lehrer wäre also die korrekte Übersetzung, aber auch (bezogen auf Ö!) Universitätslehrer. Bis 2003 wurde damit nämlich auch ein Lehrbeauftragter bezeichnet (§19 Abs. 2 UOG 1993). Aber auch das bezeichnet nicht das damalige (!) Anstellungsverhältnis. Ob er jetzt fachlich korrekt als Lehrbeauftragter, wissenschaftlicher Mitarbeiter, etc. angestellt war, oder es damals fachlich korrekt eine andere Bezeichnung hatte (zu dem damals geltenden Recht in seinem Staat!), dazu müsste man ihn oder die jeweilige Universität fragen oder selbst recherchieren (Aufgabe an Sie!). Außerdem ändern sich auch da immer wieder die Berufsbezeichnungen oder Amtstitel.
    Außerdem besitzt er, wie Sie selbst schreiben, einen PhD. Er schrieb eine Dissertation. Natürlich ist man damit kein Universitätsprofessor. Aber Ihre drei Quellen sind sehr undurchsichtig und eines Doktors unwürdig: einmal ein Bezirksblatt (österreichische Domain! Journalisten dürften kein Englisch können), einmal irgendein kleiner Verlag (wieder österreichische Domain! Englischkenntnisse fehlen dem Verlag!) und einmal eine Webseite, die nicht einmal ein Impressum aufweist. DAS nennen Sie wissenschaftliche Quellen und unterstellen damit jemanden vermeintlichen Titelmissbrauch? Das ist Kronen Zeitung Niveau und keine sachliche Kritik.

    Weiters haben Sie, soweit mir bekannt ist, keine pädagogischen Fachkenntnisse, oder? Sie sind Medienwissenschaftler, kein Pädagoge, kein Erziehungswissenschaftler, usw. Dass Sie also plakative Kritik nach der Methode wie von einem Journalisten einer Kronen Zeitung üben („Esoterik-Bewegung“), ohne wissenschaftlich auf das Thema einzugehen, spricht eigentlich auch nicht für Sie. Ich bin schwer enttäuscht!
    Donaldson wird das Buch sicherlich nicht als wissenschaftliche Arbeit sehen, auch wenn Sie versuchen, es in diese Schublade zu stellen. Original Play wird man eher zur Alternativpädagogik zählen als zur Esoterik. Auch Montessori war einmal in Verruf und wird heute auch an der PH Wien (Pädagogische Hochschule Wien) gelehrt. Früher undenkbar.
    Schauen Sie sich auch die Vita der Trainer in Österreich an: Viele haben selbst einen Magister (Pädagoge, Erziehungswissenchaftler, …) oder sind Kindergartenpädagoge, etc. und haben Original Play als Zusatzausbildung (lt. Frau Mille eine 3-jährige Ausbildung!) gemacht.
    Ich habe kein Problem, wenn Sie sachliche Kritik an Original Play üben und es kritisch sehen, dann aber bitte mit fachlichen und sachlichen Argumenten und nicht auf „Krone Niveau“! Sie schaffen das! Danke!

  6. Stefan Weber Beitragsautor

    Nein, ein „professor“ ist ein Professor: Universitätsprofessor oder Hochschullehrer. Herr Donaldson war, wenn überhaupt, „lecturer“, das ist nun wirklich in der Hierarchie etwas ganz anderes. Und nicht einmal das ist gesichert im Moment. Haben Sie Beweise für die Hochschullehrertätigkeit von Herrn Donaldson?

  7. Stefan Mayer

    ausschließlich bezogen auf Österreich:
    „Der früher geläufige Begriff des Hochschullehrers wurde aufgrund der schrittweisen Umwandlung der Hochschulen in Universitäten durch den Begriff „Universitätslehrer“ ersetzt, der aber selbst bereits ein „Auslaufmodell“ darstellt“

    „Gemäß § 19 Abs. 2 UOG 1993 (anzuwenden bis 31. Dezember 2003) gehörten Universitätslehrer zum wissenschaftlichen Personal der Universitäten; sie setzten sich zusammen aus den UniversitätsprofessorenEmeritierten Universitätsprofessoren, GastprofessorenHonorarprofessorenUniversitätsdozentenUniversitätsassistenten und Lehrbeauftragten.“

    Wikipedia.

     

    Wenn man es also als „Hochschullehrer“ übersetzen darf, dann ist das gleichbedeutend einem Universitätslehrer und das bezeichnete auch den Lehrbeauftragten einer Universität.

    Was nun?

     

     

    „Haben Sie Beweise für die Hochschullehrertätigkeit von Herrn Donaldson?“
    Das war meine Aufgabe an Sie, zu recherchieren. Sie haben sicherlich Verbindungen zu den Universitäten im Ausland, sicherlich bessere als ich. Ich habe außerdem keine Behauptung in den Raum gestellt, ob das korrekt oder nicht korrekt ist.

  8. Stefan Weber Beitragsautor

    Lieber Herr Mayer, österreichische Übersetzungsmanöver spielen hier keine Rolle. Herr Donaldson war überhaupt nur für ein einziges Semester Lehrbeauftragter! Finden Sie hier die Antwort der University of Washington:

    „This is Victor Balta, spokesperson for the University of Washington. Based on our records, Oscar Frederick Donaldson was a Predoctoral Lecturer in Education in Autumn quarter 1970 (9/16/70 to 12/15/70). We have not found any other information that would indicate he had a professorial appointment at the University of Washington.
    I’m sorry I don’t have any further information or specifics regarding his time here.

    VICTOR BALTA
    Sr. Director for Media Relations / Spokesperson 

    Gerberding Hall 276 / Box 351207
    206.543.2580 / balta@uw.edu
    UW News / @uwnews“

    Was nun?

  9. Pingback: Original Play: „Das sind Männer, die dürfen mit euch spielen“

  10. Stefan Mayer

    lieber Herr Weber,

    1) Sie sind noch immer uns schuldig, was Ihnen Donaldson per Mail auf welche Frage antwortete. Wieso verheimlichen Sie das?
    2) Übersetzen Sie bitte Universitätsprofessor (-pro·fes·so·rin). Das wird mit „university professor“ und nicht in der Regel mit professor übersetzt. (siehe PONS, oder im LEO: https://dict.leo.org/englisch-deutsch/Universitätsprofessor ).
    professor ist nämlich nicht die vollständige akademische Bezeichnung, auch im Amerikanischen nicht.
    extraordinary professor, associate professor, full professor, … natürlich steht auch bei vielen Univ-Profs im Amerikanischen nur professor dort, aber dann stehen auch alle sonstigen Titeln und Funktionen dort und meist auch noch das Institut. Das alles stand aber bei Donaldson nicht dabei und ich denke daher, dass es als Berufsbezeichnung gedacht ist.
    Natürlich würde ich, wäre ich Donaldson das auf der Vereinsseite korrigieren. Aber es an einem englischen Wort wie „professor“ aufzuhängen, ist schon viel zu simple, finde ich. Sie haben noch immer nicht veröffentlicht, was eigentlich Donaldson dazu per E-Mail geschrieben hat?
    3) Was sagen die anderen Institutionen (da war auch noch eine zweite Uni dabei)? Wie lange und als was war er dort beschäftigt?

  11. Angelika Oetken

    „Dass das Buch eindeutig der Esoterik und nicht der Wissenschaft zuzuordnen ist, beweist schon das Testimonial am Cover: Es stammt von Matthew Fox, dem Autor von „Vision vom kosmischen Christus“.

    Es gibt innerhalb der christlichen Kirchen etliche sektenartige Gruppierungen, die einen starken Bezug zur Esoterik haben. Sekten liefern günstige Strukturen für organisierten Kindesmissbrauch.

    Fred Donaldson selbst benutzt Formulierungen wie „Geschenk der Schöpfung“. Klingt sehr biblisch. Welchen Bezug hat dieser Mann zum Christentum? https://originalplay.at/veranstaltung/

  12. Gregor Samsa

    Herr Mayer,
    warum genau sollte Herr Weber Ihnen den Inhalt der Mails schuldig sein? Er hat nichts dergleichen versprochen. Und aus einem „Predoctoral Lecturer“ einen Professor zu machen würde höchstens einem Wiener Kellner oder Portier einfallen.

  13. Hegewisch

    Wie kommen Sie eigentlich zu dieser These: „unhinterfragt eingesetzt“. Quellen, Belege? Keine, stimmts?

  14. Dr. Angela Tucek

    Es lief Film “ Good Will Hunting“ im Kino, der alle Zutaten des „Spiels“ – im Jugendalter allerdings – enthaelt. Koerperkontakt statt Sprache und Erwartung dass Juengerer auf Aelteren eingeht u.dergl.m. Kommt aus Gestaltmethodik und hat mit serioeser Paedagogik o. Psychologie herzlich wenig zu tun, sondern ggf. mit Fachkraeftemangel

  15. Galadriel

    Es braucht weder echte Professoren und erst recht kein Pseudoprofessoren, die uns Eltern erklären, dass eines der Grundbedürfnisse von Kindern das Spiel ist. Hierzu gehört selbstverständlich der Körperkontakt mit Kuscheln und Raufen. Es ist noch nicht lange her, da wussten auch deutsche Eltern intuitiv was ihre Kinder brauchen und was für sie richtig ist. Wie pervers muss eine Gesellschaft sein, die Eltern zwingt, kleine Kinder immer früher in Fremdbetreuung zu geben, wohlwissend, welche Auswirkungen dies auf das Bindungsverhalten und die Entwicklung von Kindern hat. Wenn Eltern ihre Kinder freiwillig dem Missbrauch in der KiTa aussetzen, um arbeiten zu gehen, läuft etwas gewaltig schief in diesem Land. Diese Welten werden auch jene Schafe sein, die für Kinderrechte im Grundgesetz plädieren. Also ob dies nötig wäre. Ist das Kind kein Mensch? Die Folgen werden weitreichend sein.

  16. Ms. Piggy

    Hallo,

    ich wollte mich nur kurz bedanken, dass sich der Autor die Mühe gemacht hat, ein wenig zum undurchsichtigen Herrn Donaldson zu recherchieren. In den unendlichen Weiten des WWW findet sich leider kaum Brauchbares. Und das sollte einen misstrauisch machen bei jemandem (oder einem Verein) dem man seine Kinder anvertrauen soll.

  17. TanteT

    Mensch, da gibt sich aber jemand wirklich sehr große Mühe, den Titelmissbrauchs des Autoren zu rechtfertigen, es klingt schon beinahe nach der Rechtsabteilung von Herrn Donaldson. Es wirkt doch insgesamt so, als würde er eine gewisse Autorität und auch Professionalität ausstrahlen, die schon auch von ihm gewollt den Anschein machen soll, dass er gut weiß, was Kindern gut täte. Mir fiel bei der Sichtung der Website stark auf, dass sie sich vor allem an zukünftige „Lehrende“ richtet. Das wirkt auf mich so, als wäre Original Play vor allem ein Geschäftsmodell, was entweder mit Pädophilen zusammenarbeitet, oder sie zumindest bedient. Es geht auf der Website sehr wenig um Kinder.

    Weiterhin alarmierend finde ich, dass Original Play dort vor allem im Umgang mit Kindern mit Behinderungen und erhöhtem Förderbedarf angepriesen wird, wo wir doch wissen, dass vor allem diese Kinder statistisch deutlich häufiger Opfer von sexuellem Missbrauch werden.

    Ich selbst bin Psychologische Psychotherapeutin und habe somit Psychologie studiert und approbiert und halte Original Play nicht nur für unwissenschaftlich, sondern für der gesunden Entwicklung schädlich und zu Übergriffen einladend. Körperliches, nonverbales Spiel ist wichtig, allerdings kommen die Lernerfahrungen hierfür in einem jüngeren Alter und vor allem mit gleichaltrigen Spielkameraden und Hauptbezugspersonen (Eltern, Bezugserziehern) automatisch zustande. Eine Plattform, die Geld dafür nimmt, dass Erwachsene mit Kindern kuscheln können hat mit Pädagogik nichts zu tun.

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