Schlagwort-Archiv: Printplagiarismus

Eine Revolution: Kommt 2016 die Plagiatssuche mit Google Books?

Das Wort "Plagiat" im Licht der Kulturomik. Was war da um 1800 los?

Das Wort „Plagiat“ im Lichte der Kulturomik. Was war da kurz vor und um 1800 los?

Um Neuigkeiten zu erzählen, muss man mitunter auf eigene Werke verweisen: Wie ich in „Telepolis“ unlängst berichtet habe, kommt es nun offenbar doch zu der von Ihrem werten Plagiatsgutachter lange geforderten Revolution: zur Plagiatssuche in Google Books. […]

Fall von der Leyen: Plagiat ja, Rücktritt möglich, aber Aberkennung nein?

VroniPlag Wiki hat also wieder einmal in bemerkenswerter philologischer Akribie ganze Arbeit geleistet: Die Plagiate in den einleitenden beiden „Theorie“-Kapiteln 1 und 3 sowie im Kapitel 6 („Diskussion“) der Dissertation von Ursula von der Leyen sind nicht mehr wegzudiskutieren. Auffällig viele falsch eingestreute Literaturreferenzen, schlampige Arbeitsweise und Referenzfehler durch Übernahmen aus der Sekundärliteratur, die so auch zu inhaltlichen Fehlern führten, kommen dazu. […]

Krasse Fehlentscheidung im Fall Steinmeier: Gehäufte Bauernopfer-Referenzen sind für die Uni Gießen kein Plagiat

Meine Notiz von heute morgen: Schon heute um 13:00 will die Universität Gießen die Prüfungsergebnisse im Fall Steinmeier bekannt geben, wird hier berichtet. Meines Erachtens verheißt die doch sehr rasche Verkündigung nichts Gutes (aber nicht für Steinmeier, sondern für die Plagiatssucher). […]

VroniPlag Wiki und Ihr werter Plagiatsgutachter wissen: Frank-Walter Steinmeier hat plagiiert

Spätestens nach diesem Artikel war es Zeit für öffentliche Wahrheitsfindung. Und die hat – wieder einmal – VroniPlag Wiki übernommen: Seit heute findet sich eine (sicher lange noch nicht abgeschlossene) Analyse von Frank-Walter Steinmeiers Dissertation aus dem Jahr 1991 auf der VroniPlag-Hauptseite. […]

Lammertplag: Nachweis der Täuschung in wesentlichem Umfang bereits erbracht

Die Mühen des „Robert Schmidt“ sind es wert, sich die Nacht um die Ohren zu schlagen. Hier also meine Einschätzung: Der Nachweis der Täuschung in wesentlichem Umfang ist mit den 42 beanstandeten Fließtext-Seiten (von insgesamt 116) bereits erbracht worden. Es ergibt sich ein eindeutiges Muster der suggerierten eigenständigen Auseinandersetzung mit Literaturquellen, Studien und Forschungsergebnissen – wobei aber durchweg andere, nicht genannte Literatur dieser Auseinandersetzung zugrunde lag. […]

Von Guttenberg zurück zu Lammert: Das Wissenschaftsplagiat hat also eine (lange!) Tradition

„Reichen Beanstandungen in Hinweisen zu weiterführender Literatur überhaupt aus, um einen Plagiatsvorwurf zu konstruieren und diesen öffentlich zu machen?“, fragt „Der Tagesspiegel“ heute. Journalisten darf man kaum vorwerfen, dass sie in der tagesaktuellen Hektik die eine oder andere Reduktion von Komplexität begehen und eben schnell mal uns, die Plagiatsexperten fragen (Ihr werter Plagiatsgutachter, ansonsten immer brav online, war heute wegen seines Urlaubs tagsüber nicht erreichbar). […]

Konsequenzen aus dem Fall Schavan

Annette Schavan wird offenbar nicht nur von weiten Teilen der Opposition geliebt, sondern auch von den bundesdeutschen Massenmedien. Jüngere und ältere Journalisten der führenden Blätter kommentieren heute einhellig, dass der Titelentzug „falsch“ bzw. „nicht richtig“ sei oder Schavan „bloß nicht zurücktreten“ solle. […]