Wissenschaftsminister findet akademisches Ghostwriting ok

Die “Salzburger Nachrichten” berichteten heute über eine auch in Salzburg ansässige Firma für akademisches Ghostwriting. Darauf hin eine klare Frage eines ORF-Journalisten im Ö1-Mittagsjournal an den (von der ÖVP nominierten) derzeitigen Wissenschaftsminister Karlheinz Töchterle:
“Es gibt bereits eine Firma in Salzburg, die wissenschaftliche Arbeiten für andere schreibt. Soll man das rechtlich verbieten?”
Töchterle:
“Wenn die wissenschaftlichen Arbeiten nicht in Betrugsabsicht geschrieben werden – und das nehme ich nicht an…” (Nachzuhören im Audio-File)
Wie viel Ahnung haben eigentlich unsere Regierungsspitzen?

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Eine Antwort zu “Wissenschaftsminister findet akademisches Ghostwriting ok”

  1. gwriters sagt:

    Also letztlich ist das Schreiben einer Arbeit ja grundsätzlich eine Leistung die man selber erbringen kann, oder die auch jemand anderer für mich erbringen kann. Die Frage der Legalität in diesem Fall stellt sich also erst dann, wenn jemand seinen Namen unter eine Arbeit setzt, die er nicht geschrieben hat. Das muss dann jeder selber wissen.

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